3D als Störfaktor bei Filmen?
Irgendwie hat sich im letzten Jahr die 3D Technologie bei Filmen wieder wie der Phönix aus der Asche erhoben und nun nagt sie wieder an unseren Geldbörsen, doch letztendlich ist das ja nichts Neues. In der Tat hat man schon vor einigen Jahren versucht die 3D Technologie in Umlauf zu bringen. Heutzutage scheint die ganze Sache aber noch stärker in Richtung der Verbraucher orientiert zu sein. Es werden nicht mehr nur normale Plasma TV oder LCD Fernseher angeboten, nein, natürlich unterstützen sie auch 3D Filme. Doch letztendlich muss man auch heute noch sagen, dass der 3D Effekt, wie er bisher genutzt wird dann häufig doch eher als Störfaktor angesehen werden kann, als als Innovation.
Belastung fürs Auge
Grundsätzlich muss man sich wirklich erst an 3D Filme gewöhnen. Es ist am Anfang nicht unbedingt sehr einfach sich auf die Dinge im Bild zu konzentrieren, die wichtig sind und hinzu kommt dann auch noch die Tatsache, dass die Helligkeit und die Farbqualität merkbar reduziert ist. Auch wenn es für den Homebereich 3D Fernseher gibt, die hier über mehr Qualität verfügen, so kann man dennoch nicht über die Störfaktoren hinweg sehen. Ich selbst hab schon Erfahrungen damit gemacht und bin nicht unbedingt zufrieden mit der Situation.
Es ist ohne Zweifel so, dass eine 3D Technologie für Film und Fernsehen mitunter in der Zukunft den nächsten Schritt darstellen wird, doch am Ende ist die ganze Sache einfach noch nicht so ausgereift, dass sie wirklich überall passend eingesetzt werden kann. Auch muss man sehen, dass nicht jeder Film und nicht jedes Genre ideal ist, um 3D Effekte anzubieten. Ich sehe der ganzen Sache derzeit eher noch skeptisch gegenüber. Der Hauptgrund hierfür ist einfach jener, dass man sich wirklich erst an diese Art von Effekten gewöhnen muss, da es sonst sehr anstrengend für das Auge werden kann.
Ob man sich nun speziell Kinofilme in 3D ansehen möchte oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Wer es noch nicht probiert hat, der sollte sich mindestens einen Film ansehen und sich dann eine eigene Meinung bilden.

Bei den meisten Filmen ist es leider eher ein Störfaktor, finde ich.
Es gibt eigentlich nur 2 Ausnahmen, wo mir 3D gefallen hat: Bei Avatar und bei Tron (im Kino).
Zu Hause dann bei “Legende der Wächter” und anderen Zeichentrickfilmen.
Generell muss man leider sagen, dass die nachträglich in 3D umgewandelten Filme doch meist schlecht umgesetzt wurden, das Bild nicht mehr wirklich scharf ist (Thor, Immortals,…) oder man Schwierigkeiten hat, der Handlung zu Folgen (Transformers 3), oder der 3D Effekt einfach schlecht eingesetzt wird und der Ruf nach “Geldmacherei” nahe liegt (Aktueller “Fluch der Karibik”)…
Natürlich ist es für die Kinos schön, 5 Euro mehr für einen neuen Film verlangen zu können und gleichzeitig die Sicherheit zu haben, dass der Film nicht mitgeschnitten werden kann.
Grüße
andy
Hallo.
Grundsätzlich stimmt es ja, daß es nicht bei jedem Genre 3D braucht. Es ist aber kein Problem wenn es da ist. Man kann sich da ganz schnell dran gewöhnen. LG hat zum Beispiel mit Cinema 3D eine Polarisationstechnik im Portfolio, wo zumindest die Brillen nicht so störend sind.
Was ich persönlich viel ätzender finde ist die Tatsache, daß im Heimkinobereich etwa drei Viertel aller 3D Filme reine Abzocke sind.
Nicht in 3D produziert, schlecht umgerechnet und ein absolut unsichtbarer 3D Effekt für Blu-Ray Preise jenseitsnder 15€ sind und bleiben eine Frechheit dienauch die Chancen der Technologie zunichte machen.
Ich selber kaufe mir zum Beispiel jetzt keine 3D Blu-Rays mehr, da profitiert natürlich meine Videothek von.
Die Filmfirmen haben halt Pech gehabt.
Es ist dieselbe Frechheit wie beim Aufkommen der Blu-Ray wo ich so oft auf die Nase gefallen bin, daß ich dann lange Zeit keine Filme mehr gekauft habe.
Gruß, Max
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