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District 9

15 September 2009 3.786 views 2 Comments

Kinostart: 10.09.2009

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Einleitung:
Über dem südafrikanischen Johannisburg ist vor Jahren ein Raumschiff mit Außerirdischen aufgetaucht. Die Menschen nennen sie närrisch „Schrimps“. Die Aliens werden in ein Flüchtlingslager einquartiert: dem Distrikt 9. Dort kämpfen die sie in afrikanischen Wellblechhütten täglich um ihr Leben. Über eine 1,8 Mio. Kreaturen haben überlebt und leben seit je her in den Slams von Johannisburg. Die Außerirdischen sind verrückt nach Katzenfutter, was einige Afrikaner dazu veranlasst, Geschäfte mit den Aliens zu machen. Eigentlich wollen die Fremden nur nach Hause, doch die Menschen halten Sie wie Tiere in den Slums gefangen. Die Überwachung wird von der MNU (Multinational Unit) geleitet. Da es zwischen den Afrikanern und den Aliens immer wieder Streit gibt, will die MNU die Aliens in einem 240 Kilometer entfernten District 10 unterbringen.

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Kritik:
Der 30 Millionen Dollar Film des Südafrikaners Neil Blomkamp mit der Unterstützung von Peter Jackson, ist ein packender Science-Fiction, der in eine Art Dokumentation übergeht. Der Hauptprotagonist, Depp Wikus leitet die Evakuierung der Aliens und Stück für Stück wird der Außenseiter zum Helden des Films. Und dem nicht genug, Wikus der eher ein Büromensch ist, wird per Zufall mit einer Substanz benetzt, was dazu führt, dass er sich immer mehr zum Außerirdischen. Das Militär will Wikus, oder zumindest was von Wikus noch übrig ist, ausschalten. Die im Film eingesetzten Aliens sind zwar computertechnisch keine Neuheit, wirken aber trotz der interviewartigen Szenerie sehr lebendig.

Aber auch die zwischenmenschlichen Interaktionen wie das Leben in den Slums erinnern an aktuelle Probleme die uns auf der Welt beschäftigen. Die MNU ist vor allem auf die Waffen der Außerirdischen aus. Doch um diese Waffen zu aktivieren, braucht man außerirdische DNA. Wikus, der sich nun langsam verwandelt und im District 9 verstecken muss, trifft auf einen Außerirdischen und seinen Sohn, welche für die Herstellung der Flüssigkeit zuständig sind. Die Flüssigkeit soll ihnen als Treibstoff dienen und das Alien verspricht Wikus, dass er die Verwandlung rückgängig machen kann, wenn Wikus ihm hilft, die konfiszierte Flüssigkeit zurück zu erlangen. Die Aliens brechen anschließend in das MNU-Labor und entwenden die besagte Substanz. Wie es weiter geht, sollte jeder im Kino selbst herausfinden. Das Blatt wendet sich und das Ende nimmt eine Kehrtwendung, so dass ganz großes Kino dargeboten wird.

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Fazit:
Ein packender Sci-Fiction Film mit einer tiefgehenden Story und einem recht ungewissen Ende. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und das ist durchaus auch berechtigt. Teilweise fliegen abgeschlagene Arme oder Köpfe durch die Gegend und die Gewalt ist im ganzen Film präsent. Der Film kann eindeutig mit den ganz großen und aktuellen Kinofilmen mithalten und der packende Schlusswechsel macht diesen Film wirklich einzigartig und zu einem ganz besonderen Abenteuer.

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2 Kommentare »

  • Chris schreibt:

    Ich habe den Film schon gesehen. Zu Beginn dachte ich, ich befinde mich ein einer Komödie; nicht nur ich konnte mich köstlich über die dargestellte Situation amüsieren, auch das ganze Kino fand das eher lustig als beängstigend. Im Nachhinein überlegt, wurde es schon recht gut inszeniert, dass man fast denken könnte, dass dies mal “echt” sein könnte.

    Die Aliens sind in der Tat gut computer-animiert, sehen gut aus und passen in das Setting. Jeder Alien schaut ein bischen anders aus, das macht das Ganze dann doch etwas glaubwürdiger.

    Im Großen und Ganzen muss ich aber leider sagen, dass dieser Film leider Gottes nur Mittelmaß ist. Dass Peter Jackson seinen Namen auf diesen Film drückt hat mich etwas gewundert…

  • Flug schreibt:

    hallo

    habe den film auch schon gesehen, ich fande ihn schon ganz gut. aber ich glaube das die message in dem film nicht wirklich rüberkam. Ich denke viele sehen in ihm nur einen vielleicht amüsanten alienfilm aber der film zeigt auch noch etwas anderes. Er zeigt einfach die menschliche Arroganz, alles fremde abzugrenzen in slums zu packen oder wieso spielt der film ausgerechnet in johannisburg? Der film ist auf jeden fall sehenswert und auch unterhaltsam, gelangweilt habe ich mich nicht, da habe ich in letzter zeit schon viel schlimmere filme gesehen. Ich würde als schulnote eine befriedigend vergeben.

    gruss

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