Love Happens

Einleitung
„Love happens“ – eine romantische Komödie mit Jennifer Aninston in der Hauptrolle? Irrtum! Der Regiedebütant Brandon Camp (Bekannt durch „Im Zeichen der Libelle“) legt ein waschechtes Drama vor. Romantisch wird es in dem Film jedoch allemal. Schon der Titel weist auf die Liebe hin, welche die Hauptfiguren zunächst verloren zu haben scheinen. Streckenweise sensibel und vielschichtig erzählt, verliert sich die Story gegen Ende jedoch leider immer mehr in hohlen Phrasen.


Storyline
Um über den Unfalltod seiner Frau Cynthia (Michelle Harrison) hinweg zu kommen hat Dr. Burke Ryan (Aaron Eckart) ein Buch geschrieben, um den Schmerz zu verarbeitet. Das Buch hat Erfolg, aber Burke selbst leidet weiterhin. Das Buch entwickelt sich zu einem Bestseller, dem ultimativen Lebensrategeber und bald gibt Burke im ganzen Lande Trauerseminare. Bei einem seiner nächsten Auftritte ist der Protagonist gezwungen, nach Seattle zu fahren. Seattle – hier hat er vor nunmehr drei Jahren seine geliebte Frau verloren. Die Vergangenheit holt ihn ein. Außerdem belästigt ihn noch der erboste Vater (Martin Sheen) der Verstorbenen auf einem seiner Seminare. Doch manchmal findet sich das Glück in unserer tiefsten Verzweiflung wieder. Burke lernt in Seattle Eloise (Jennifer Aninston) kennen. Sie ist eine liebenswürdige Blumenhändlerin mit ein paar Besonderheiten. Manchmal stellt sie sich zum Beispiel taubstumm, um sich ungebetene Verehrer vom Hals zu schaffen. Eloise hilft Burke, seine eigene Trauer bewältigen zu können, denn so richtig trauen tut Burke seinen eigenen Ratschlägen leider nicht.
Doch kann eine Liebe Funktionieren, wenn sich zwei Menschen am eigentlich falschen Ort zur falschen Zeit finden? Hat ihre Liebe eine Chance? – Denn zwischen Burke und Eloise funkt es bereits bei der ersten Begegnung.
Auch Eloise kann sich nicht ohne Weiteres auf eine neue große Liebe einlassen. Eigentlich hat sie nämlich die Nase von Männern gestrichen voll. Stattdessen hat sie sich ganz und gar in ihr Blumenparadies zurückgezogen.
Damit Burke und Eloise den Weg zueinander finden können, müssen sie zunächst lernen, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.


Bewertung
Vor allem zu Beginn wirkt der Film sehr vielversprechend. Leider folgt der starken ersten Hälfte des Films jedoch eine unzulängliche zweite. Die Trauerthematik am Anfang wurde intelligent und sensibel dargestellt. Mit fortschreitender Minute erfolgt jedoch ein abgleiten zu trivialen Lebensweisheiten und die Tiefe geht Zusehens verloren. Die Qualität nimmt etwa ab dem beginnenden Moment der Heilung von Burkes Trauer ab. Die Schauspieler Aaron Eckart und Jennifer Aninston, welche in den Hauptrollen besetzt sind, geben ihr Bestes, doch auch ihre gute schauspielerische Leistung kann die Makel des Streifens nicht ungesehen machen.

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