Stromberg – Der Film

Die Kölner Produktionsgesellschaft Brainpool hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um den ersten „Stromberg“-Kinofilm finanzieren zu können. Der Schauspieler Christoph Maria Herbst, besser bekannt als Bernd Stromberg aus der Fernsehserie Stromberg als schrecklichster Chef der Welt, ruft auf seiner Fanpage seine Anhänger und Fans mit Hilfe eines Videos dazu auf, sich an der Produktion und somit an den Kosten zu beteiligen und auf diese Art zu Investoren zu werden. Filmförderung einmal ganz anders! Das Ziel besteht darin, bis Mitte März 2012 eine Million Euro zusammen zu bekommen. In dem Video erklärt der Schauspieler, dass Bernd und er ins Kino möchten und bittet die Fangemeinde um Unterstützung. Als Mitinvestoren hätten die Fans die Möglichkeit, an dem Erfolg des Filmprojekts teilzuhaben. Außerdem können sie gleich von Anfang an beim Projekt dabei sein. Wie das Investitionsmodell funktioniert und wie die Erfolgsbeteiligung aussieht, wird auf der Webpage Stromberg-der-film.de genau im Detail erklärt.
Es werden insgesamt 20.000 Anteile ausgegeben, die einen Gesamtwert von einer Million Euro bilden. Maximal 20 Anteile können von einem Investor zum Preis von 50 Euro pro Anteil erworben werden. Die Ausstrahlung des Films ist für 2013 geplant. Danach werden die Besucherzahlen ausgewertet, und alle an dem Film beteiligten Investoren werden vergütet. Es wird ein Euro pro verkaufte Kinokarte an die Investoren ausgeschüttet – bis zu einer Grenze von einer Million Kinobesuchern. Das heißt, wenn jemand 20 Anteile im Wert von 1.000 Euro ersteht, bekommt er diesen Betrag nur zurück, wenn eine Million Kinokarten verkauft werden. Wenn die Besucherzahl eine Million übersteigt, erhalten die Mitinvestoren 50 Cent pro Kinoticket als Gewinnausschüttung. Exklusiver Zugang zur Investors-Lounge und Hintergrundberichte zum Stand der Produktion und die Nennung des Namens im Abspann sind weitere verlockende Bonuspunkte. Nach der Ausstrahlung im Kino, wird der Stromberg-Film als DVD erhältlich sein. Denn moderne LED TVs oder 3-D Fernseher bieten daheim ein fast genau so gutes Filmvergnügen wie im Kino.

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